Maca – die Wurzel aus den Anden

Lepidium meyenii

Maca (Lepidium meyenii) ist eine Knollenpflanze aus den Hochanden Perus und gehört zur Familie der Kreuzblütler – genau wie Rettich und Kresse. In Peru ist die Wurzel seit vielen Jahrhunderten Teil der traditionellen Küche.

Herkunft: Zentrale Anden Perus (Junín, Pasco), 3.800–4.500 m

Herkunft: Anbau auf über 4.000 Metern

Maca wächst in den zentralen Anden Perus auf 3.800 bis 4.500 Metern Höhe, vor allem in den Regionen Junín und Pasco. Unser Maca stammt von der Meseta de Bombón rund um den Junín-See. Das Klima dort ist rau: intensive Sonne am Tag, Frost in der Nacht und kräftiger Wind. Kaum eine andere Kulturpflanze wird so hoch angebaut.

Anbau und Ernte

Die Aussaat erfolgt zu Beginn der Regenzeit. Nach etwa acht bis neun Monaten ernten die Bauernfamilien die Knollen von Hand. Anschließend trocknen die Wurzeln mehrere Wochen an der Luft und in der Sonne der Hochebene. Nach der Ernte braucht der Boden eine lange Ruhepause, bevor dort erneut Maca angebaut werden kann.

Die drei Maca-Sorten

Nach der Farbe der Knollenschale unterscheidet man gelbes, rotes und schwarzes Maca. Gelbes Maca ist die häufigste Sorte, rotes und schwarzes Maca sind deutlich seltener. Die Sorten unterscheiden sich vor allem im Geschmack – von nussig-malzig über mild-süßlich bis kräftig-erdig.

Verarbeitung

Die getrockneten Knollen werden gereinigt und fein vermahlen. So entsteht Maca-Pulver, das pur verwendet oder in Kapseln abgefüllt wird.

Verwendung in der Küche

In Peru wird Maca gekocht, zu einem Brei (Mazamorra) verarbeitet oder als warmes Getränk zubereitet. Hierzulande passt das Pulver mit seinem nussigen Aroma gut in Smoothies, Müsli, Porridge, Joghurt oder Backteig. Die Verzehrempfehlung steht auf der jeweiligen Verpackung.

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